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Im Dreißigjährigen Krieg erfolgte mit der Landung von Gustav Adolf, König von Schweden, im Juli 1630 auf Usedom, ein Eingreifen in die religiösen Auseinandersetzungen zwischen dem Kaiser und den deutschen Fürsten. In Wirklichkeit ging es wohl um den Ausbau der Vormachtstellung Schwedens im Ostseeraum mit den entsprechenden Handelsinteressen.

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Gustav Adolf

 

Gustav Adolf kämpfte aber ebenso mit Nachdruck für die Rettung des deutschen Protestantismus. So wurde er von seinen Truppen als ein gottesfürchtiger Herrscher und als ein vorbildlicher Heerführer verehrt. Von der evangelischen Bevölkerung wurde er als Befreier begrüßt.

Mit König Gustav Adolf landete auch der bisherige Oberbefehlshaber der schwedisch-finnischen Truppen in Livland Gustav Horn, geb. 1592. Beim Vordringen der schwedischen Armee befehligte er die eine Hälfte der schwedischen Armee, in die Schlacht bei Breitenfeld den linken Flügel.

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Gustav Horn

 

Das Jahr 1632 führte den schwedischen Feldmarschall Gustav Horn in unsere Gegend. Er übernahm das im Frühjahr im Hohenloher Land ( Gegend zwischen Kocher / Jagst und Tauber ) und im Fränkischen geworbene Infanterieregiment des Georg Friedrich von Hohenlohe - Weikersheim ( 1569-1645), des Grafen von Hollach.

Das "Grüne Regiment Gustav Horn" ist also das Nachfolgeregiment des " Regiments Hollach ".

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Georg Friedrich von Hohehlohe - Weikersheim

 

Georg Friedrich von Hohenlohe - Weikersheim wurde als Generalstatthalter des Schwäbischen Kreises mit Sitz in Augsburg bestellt.

 

Nach der Besetzung Mergentheims wurde das " Grüne Regiment" unter anderem mit Überläufern aufgefüllt.

Umfangreiche Werbeaktionen startete Horn von Heilbronn aus, wo er sein Hauptquartier errichtet hat. Aus dem Gebiet um Heilbronn, dem Gebiet Hohenlohe, Kocher, Jagst, dem Deutschordensgebiet und dem südlichen Odenwald sollen 16 Kompanien mit je 200 Mann geworben werden. So richtete Horn z.B. in Neckarsulm, Heuchlingen oder Horneck Werbeplätze ein.

Als Söldner bei den Schweden, aus verschiedenen Teilen von Hohenlohe - Franken stammend dienen wir in

" Horns Grünes Leibregiment 1632 "

Nach Gustav Adolfs Tod bei Lützen übernahm Horn mit Banèr die militärische Führung des schwedischen Heeres die ihm von Bernhard von Sachsen- Weimar streitig gemacht wurde. Dies war wohl einer der Gründe für die Niederlage der Protestanten 1634 in der Schlacht bei Nördlingen. Dort geriet Gustav Horn bis 1642 in kaiserliche Gefangenschaft und kehrte erst im Tausch gegen Johann von Werth nach Schweden zurück. Dort wurde Horn, 1653 Reichsmarschall. Er starb 1657.

 


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